Pfarrei St. Barbara Oberbillig

Pfarrei St. Barbara Oberbillig

Über viele Jahrhunderte bildete Oberbillig mit dem gegenüberliegenden Wasserbillig (Luxemburg) eine Pfarrei. In Oberbillig gab es lange Zeit lediglich eine kleine Kapelle.

Nach dem Wiener Kongress, wurde die Pfarrfiliale 1821 von Wasserbillig gelöst und von Wasserbillig und Langsur verwaltet.

1864 Grundsteinlegung für die heutige Pfarrkirche im neoromanischen Stil wurde eine Saalkirche mit Chor und Schiff errichtet. Die neue Pfarrkirche wurde wie schon vorher die kleine Kapelle der hl. Barbara geweiht.
1867 Feier der 1. Hl. Messe
Seit 1871 ist Oberbillig eine eigenständige Pfarrei.
1901-1902 wurde die Kirche um eine Empore und den Glockenturm erweitert. Im neuen Glockenturm wurde ein Geläut mit drei Glocken installiert.
Im 1. und 2. Weltkrieg mussten Glocken für die Kriegsrüstung abgegeben werden. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kirche wieder mit viel Eifer aufgebaut und ein Geläut mit zwei Glocken im Turm installiert.
1934 wurde die noch heute vorhandene Holzdecke eingezogen.
Die bleiverglasten Fenster stellen im Chorraum die Kreuzigung Jesu dar.
In den Fenstern der Nordseite: Die freudenreichen Geheimnisse.
In den Fenstern der Südseite: Die glorreichen Geheimnisse.

In den 60ziger Jahren wurden zahlreiche Erneuerungen im Innenraum der Kirche vorgenommen. In diesem Rahmen wurden auch die Holzaltäre durch Marmorarbeiten ersetzt. Die Umbaumaßnahmen zur Neugestaltung des Altarraumes gemäß den Vorgaben des 2. Vatikanischen Konzils wurden 1982 abgeschlossen.